Hermesmatic in Vienna, and I did it. How my scarves turned out after the hermeswash.

Wie das als #hermesoholic so ist, macht man jeden Aufruf mit, und besucht jede Aktion. Ob es dann wirklich so spannend war wird man nie zugeben. Soviel zu mehr Realität im Internet oder den Sozialen Medien. Denn ehrlich gesagt war ich skeptisch, und habe nach echten Bewertungen gesucht, oder guten Vorher-Nachher Fotos. Ich wurde nicht fündig. Nur gutgelaunte Werbefotos. Ich war also zum ersten Mal bei einer Aktion nicht am 1.Tag da.

Hermesmatic in Vienna, and I did it. How my scarves turned out after the hermeswash.

Ich hatte ehrlich gesagt, ein bisschen Angst um meine liebevoll ausgesuchte Tuchsammlung, die über fast 2 Jahrzehnte gut überlegter Recherche und Abwägen gewachsen ist. Ich liebe jedes einzelne Tuch, kenne von jedem den Anlass warum ich es gekauft habe, oder zu welchem Anlass ich es geschenkt bekommen habe. Bei jedem  Design wurde über Monate nachgedacht in welchem CW ich es bestellen könnte. Foren wurden zu Rate gezogen, und Meinungen eingeholt. Jahre haben wir gelernt, dass ein Hermes Carré niemals in die Nähe einer Waschmaschine, am Besten auch keines Regentropfens kommen sollte. Und dann war 2009 plötzlich alles anders. Der Klassiker aller Klassiker: Brides de Gala kam in einer Dip Dye Version daher. Ein 90er Carré mehrfach überfärbt. Dazu gab es lustige, doppelt so breite Geschenkbändchen in anderem Design und eben den Farben, die zum Färben der Tücher verwendet wurden. Selbstverständlich habe ich eines gekauft. Und es ist eines meiner meist getragenen großen Carré. Warum? Es ist nicht so Wasser empfindlich und ganz weich. Es knittert weniger und die gedeckten Farben lassen einen schon einmal vergessen, dass man Nichts essen sollte, das Flecken macht, oder Make-Up am Hals tragen …

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Ich drehte also alle ‚Orange-Boxes‘ um und überlegte welches ich opfern wollte. Ich fand nur ein Twilly. Das Fleurs de Lotus, das ich 2007 in den Farben Orange VIF/ Brique/Rose VIF (CW 01) geschenkt bekam. Ich konnte die Farben einfach nicht tragen. Also entschied ich mich es dunkelblau einfärben zu lassen, und hoffte auf ein dunkel lila Ergebnis. Es ist perfekt geglückt, und seit dem Abholen auf meiner ‚Gardenparty‘, wo es vermutlich auch diesen Winter nicht mehr weichen wird.

Der Rest war komplizierter. Kaschmir? No way!

90er Carrés. Nein, denn ich bin mit jedem Design genauso zufrieden und liebe jedes Detail. Die kleinen Gavroche/Pochette ebenso. Dann blieb noch meine meist getragene Kategorie/Größe: Die 70er Vintage Style Carrés. Und da fanden sich tatsächlich drei Designs, die ich zwar heute noch genauso schön finde wie seinerzeit, aber sie praktisch nie getragen habe.

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Wie ist das Ergebnis nun geworden?

Perspektive 2 (2008) in dunkelblau getaucht.

Große Liebe!

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H en Voyage in hellblau getaucht. Das gelbgrün ist verschwunden, und der frische Kick wird es zu einem Allrounder machen.

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Virages: Hier kamen mir im Shop ehrlich gesagt fast die Tränen. Ich dachte im ersten Augenblick nur: Ruiniert. Aber dann überlegte ich warum ich es hellblau einfärben ließ. Nämlich um das helle rot und pink abzuschwächen, weil es einfach nicht mit meinem Gesichtston harmoniert hat. Und das ist gelungen! Der rostrote Rand passt nun viel besser und das Carré wird ein hübscher Begleiter zu dunkelbraunem Wildleder und herbstlichen Outfits.

Hermesmatic in Vienna, and I did it. How my scarves turned out after the hermeswash.

Somit, Ende gut, Alles Gut.

Außer, dass ich keinen #hermeswash Baumwollbeutel bekommen habe. Aber das scheint ja im Moment an der Tagesordnung zu stehen. 2017 ist bald vorbei! Das war einfach nicht mein Jahr. Und deshalb kuschle ich mich jetzt mit einem Tuch und einer Tasse Tee auf mein Sofa, und warte ab.

Hermesmatic in Vienna, and I did it. How my scarves turned out after the hermeswash.

 

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5 Kommentare zu „Hermesmatic in Vienna, and I did it. How my scarves turned out after the hermeswash.

  1. Meine Tücher sind auch super geworden. Inzwischen haben wir Hermesmatic auch in Luxembourg und ich überlege, ob ich ein Tuch nochmal nachfärben lassen soll. Ich habe noch ein paar alte, die ich nicht mehr trage und werde noch ein paar der dip dye Behandlung unterziehen. Die Tücher sind danach wunderbar weich und einfach neu und wieder zeitgemäss.

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    1. Der soft Tragekomfort ist tatsächlich ein Feature, das bei 90er Carrés zum Vorteil werden kann. Bei den 70ern ist es nicht so ein großer Unterschied, da die schon vorher sehr weich waren.

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  2. 🙂 Liebe Vanessa,

    zwei Menschen, ein Gedanke. Ich habe auch gerade eben meinen Post online gestellt und Deinen schon verlinkt.
    Ich finde Deine Tücher sind ausgesprochen schön geworden! Besonders gut gefällt mir das Ergebnis von VIRAGES, weil das Türkis jetzt ein schöner Farbklecks zu dem Rostrot ist.

    Würdest Du an einer Art „Zeige Dein Hermesmatic DipDye Tuch“ Blogpost teilnehmen?

    Schönen Abend und liebe Grüße
    Claudia 🙂

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    1. Habe Deinen Post gerade fertig gelesen. Wie schön Deine Designs geworden sind. Gratulation! Mal sehen, ob es sich bis 8.12. ausgeht scarf in action Selfies zu machen. Die Idee finde ich sehr nett!

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