#WoVparkcollection: Faberpark

Verwöhnt von meinem Hauspark, dem Wiener Schlosspark Schönbrunn, ist es gar nicht so leicht mich mit einem Park zu beeindrucken. Und doch finde ich immer wieder neue Gärten, die mich auf die eine oder andere Art fesseln.

In diesem Fall spielt die Geschichte schon eine Rolle. Einst der Garten von Freiin Ottilie von Faber und Alexander Graf zu Castell-Rüdenhausen, die ihren Familienzweig mit königlicher Erlaubnis Faber-Castell nennen durften. Und schon ist die Katze aus dem Sack, um welchen Park es sich diesen Monat handelt.

Ein Geheimtipp für Bayern Reisende, die in der Nähe Nürnbergs im Frankenland unterwegs sind. Denn über 100 Jahre später genießen nicht nur Angestellte und Besucher des Unternehmens, sondern auch Bewohner der Bleistiftstadt Nürnberg und Umgebung den Schlosspark, dessen Schloss so einige Namensgebungen hat. Faberschloss, Steiner Schloss, Schloss Faber-Castell, manchmal auch liebevoll Bleistiftschloss genannt, das Mitte des 19.Jhdts für Lothar von Faber erbaut wurde. Der 30 Hektar große Park wurde nach Plänen des Landschaftsgärtners Adolf Wagner im Stil eines englischen Landschaftsgartens angelegt. Der heute unter Landschafsschutz stehende Parkwald ist öffentlich zugänglich. Ich durfte den Park Anfang Juli bei bestem Wetter mit Lavendelblüte und Rosenpracht kennenlernen, während ich das Graf von Faber-Castell’sche Schloss besichtigte, das heute nicht mehr bewohnt wird, sondern als „Perle des Jugendstils“ mit seiner gut erhaltenen Architektur für Events und Veranstaltungen gebucht wird.

Ich hätte ewig bleiben können, denn das Meiste habe ich gar nicht kennen gelernt, wie die hauseigene schottische Galloway Rinder-Herde, die in den Faber-Castell’schen Naturschutz-Waldungen lebt. Oder das Gut Wolfgangshof und seine Landwirtschaft mit Hofkäserei und vielem mehr. Ich sollte einfach wiederkommen. Oder nach Nürnberg ziehen? Bestimmt ein feiner Platz in Deutschland als Lebensmittelpunkt, wenn man Natur, Handwerk und gutes Essen schätzt. Wo ich in Nürnberg fein gegessen habe, kannst Du auf meinem Foodblog Vanportrait Kitchen nachlesen: click

 

 

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